Wie wir Anfang August berichtet hatten, wurde der Vertrag mit dem ursprünglich vorgesehenen Betreiber für den Waldkindergarten gekündigt. Die bereits für diese Betreuungsform angemeldeten Kinder wurden auf die übrigen Kindergärten im Stadtgebiet verteilt, um eine Betreuung zu gewährleisten.

Umso mehr freut es uns, dass in der Gemeinderatssitzung Ende November die Einrichtung des Waldkindergartens doch noch auf den Weg gebracht wurde. Als neuer Träger konnte der Verein Postillion e. V. gewonnen werden, der bereits mehrere vergleichbare Projekte auch in der Region erfolgreich durchführt.

Als neuen Standort konnte eine Fläche im Ortsteil Waghäusel ausgemacht werden, da sich der bisher favorisierte nach Auskunft der Stadtverwaltung doch als ungeeignet erwiesen hat. Der neue Standort liegt im Wald zwischen der Johann-Peter-Hebel-Realschule und der SSV Sporthalle und erfüllt nach den Angaben der Verwaltung sämtliche Anforderungen, die an eine solche Einrichtung gestellt werden (z. B. Stellplätze, Personaltoiletten, Frischwasser- und Löschwasserversorgung).

Da durch den neuen Träger und den neuen Standort gewährleistet ist, dass der Waldkindergarten, wie ursprünglich vorgesehen, im März 2021 in Betrieb gehen kann und für alle bisher angemeldeten Kinder Betreuungsplätze angeboten werden können, haben unsere beiden Stadträte dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt.

Gleichwohl wurde auf Bestreben unseres Stadtrats Marcel Kreuzer eine Evaluation des Standorts angeregt, da zwar alle rechtlich erforderlichen Vorgaben erfüllt werden können, man allerdings aufgrund der Nähe zur umliegenden Bebauung mit weniger Zeitdruck auch Standorte mit mehr Waldbezug hätte finden können.

Die Wählervereinigung NEW unterstützt die Intention der Stadtverwaltung, die in unseren Ortsteilen vorhandenen Baulücken zu schließen. In unserem Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl 2019 war bereits ein entsprechender Passus enthalten, gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach innörtlichen Baulücken zu fahnden, damit  zusätzlicher Wohnraum entstehen kann.

Welch großes Potential hier verborgen ist, lässt sich an der errechneten Fläche von 10 Hektar (insgesamt 189 Grundstücke) ersehen, die als Bauland zur Verfügung steht, aber bislang nicht als solches genutzt wird. Dies entspricht einer Fläche von ca. 14 Fußballfeldern.

So nachvollziehbar die Gründe für das Brachliegen der Grundstücke im Einzelfall mit Sicherheit sind, so wichtig wäre es aber auch darüber nachzudenken, die Flächen für eine Bebauung zur Verfügung zu stellen und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz, gegen weiteren Flächenverbrauch und zur Innenentwicklung zu leisten.

Bevor also weiter „auf der grünen Wiese“ geplant und Neubaugebiete erschlossen werden, sollten zunächst die Potentiale im Ort aktiviert werden, weshalb wir mit diesem Beitrag den Appell der Stadtverwaltung nochmals verstärken möchten.

497 – Das war die Zahl, die den Einstieg zu unserem Klausurtag am 3.10. darstellte. Warum diese Zahl Relevanz für uns als Wählervereinigung besitzt? 497 Tage sind seit der Gemeinderatswahl 2019 vergangen. Zeit für uns als Wählervereinigung, ein Zwischenfazit zu ziehen und gleichermaßen in die Zukunft zu blicken. Was haben wir bereits erreicht, was liegt noch vor uns? Wo wollen wir hin, was können wir besser machen? Wo möchten wir mit unserer Arbeit Schwerpunkte setzen? Wie können wir uns weiterhin gemeinsam für ein modernes, weltoffenes Waghäusel stark machen?

Vor 497 Tagen hätte sicherlich keiner von uns geahnt, dass unsere Gemeinde und die ganze Welt durch das Coronavirus so aus den Bahnen geworfen werden. Viele Prioritäten haben sich ganz plötzlich verschoben und zwangsläufig musste sich unser aller Alltag verändern, so manches kam zu kurz. Gerade deshalb haben wir uns bewusst dazu entschieden, zusätzlich zu unseren monatlich stattfindenden NEWs-Rooms einen Klausurtag abzuhalten, um uns Zeit für ausführliche Gespräche und Diskussionen zu nehmen. Ob nun im Plenum, in Kleingruppen oder bei einer Teambuilding-Aufgabe: Alle 9 anwesenden NEWler waren mit viel Freude bei der Sache, auch, wenn man mal nicht ganz einer Meinung war.

Einig war man sich vor allem beim Blick in die Zukunft.  Auch weiterhin wollen wir als NEW für ein demokratisches Miteinander stehen, in dem Menschlichkeit, Transparenz, Gleichberechtigung und vor allem Fortschritt im Fokus stehen.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat Anfang September beschlossen, die Sanierung der Wagbachhalle mit ca. 2,2 Millionen Euro zu fördern.

Zurückgegangen ist die jetzt erfolgte Förderung auf einen Antrag der großen Kreisstadt Waghäusel bei dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aus dem Jahr 2018.

Gegenstand der Sanierungsmaßnahmen ist u.a. das Dach und der Außenbereich um die Halle.

Die Wählergemeinschaft NEW – Neues Engagement für Waghäusel und ihre Mitglieder freuen sich über die Unterstützung des Bundes für diese wichtige kommunale Angelenheit und die finanzielle Entlastung unserer Stadt.

Gegen Ende der Sommerferien fand wieder unser traditionelles Ferienprogramm statt. Dieses Mal machten wir uns mit den Kindern auf den Weg auf den Königstuhl nach Heidelberg, um dort die Falknerei Tinnunculus zu besuchen. Tinnunculus ist die wissentschaftliche Bezeichnung für den Turmfalken und der Name der Falknerei war Programm:

Neben besagtem Turmfalken wurden uns weitere Greifvögel wie z.B. der Weißkopfseeadler und Eulen vorgestellt. Anhand von praktischen Vorführungen wurden zum Beispiel die frühen Jagdmethoden mit Greifvögeln präsentiert.

Der vorführende Falkner band die Kinder immer wieder mit Rückfragen zu den Tieren in die Vorführung mit ein, als Preis für eine richtige Frage konnte eine Feder verdient werden.

Trotz des schlechten Wetters war es ein absolut gelungener Beitrag zum Ferienprogramm der Stadt Waghäusel. Auf dem Heimweg über die Himmelsleiter und das Schloss Heidelberg schwärmten die teilnehmenden Kinder noch über die Greifvogelvorführungen und fachsimpelten mit ihrem Wissen.

Über die Innenstadt und den Bahnhof Heidelberg ging es wieder zurück in heimische Gefilde.

Wir möchten uns bei der Falknerei Tinnunculus für die unvergessliche und lehrreiche Vorführung bedanken!

Unser monatliches Treffen war im September vor Allem vom Thema Geothermie geprägt. Nachdem wir uns Anfang des Jahres von der Firma, die das Geothermieprojekt in unserer Stadt durchführen möchte, über ihre Pläne informiert haben, wollten wir uns breiteres Meinungsbild machen. Zu unserem Treffen hatten wir daher zwei Vertreter der Bürgerinitiative „BI Tiefengeothermie Graben-Neudorf/Waghäusel“ eingeladen.
Die beiden Vertreter der BI haben uns dabei Ihre Sicht der Dinge und Bedenken gegen das Vorhaben in unserer Region vorgestellt. Am Ende eines konstruktives Austauschs stand die Vereinbarung, künftig in Kontakt zu bleiben und den Austausch zu intensivieren.

Wer aktuell rund um das Rathaus und die Realschule spazieren geht, dem ist es sicherlich bereits aufgefallen:

Von Weitem sichtbar ist ein Baukran, der neben der Realschule aufgebaut wurde. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten im und am Schulgebäude. So hatte zum Beispiel der Gemeinderat in seiner Sitzung im Mai 2020 den Auftrag für die Dachsanierungsarbeiten an eine ortsansässige Firma im Volumen von knapp einer Million Euro brutto vergeben.

Die Sanierung der Realschule im Ortsteil Waghäusel ist ein Thema, das bei uns nicht erst seit dem letzten Wahlkampf auf der Agenda steht und uns sehr am Herzen liegt. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass die Arbeiten nun auch umgesetzt werden.

Wir werden, auch was die anderen Schulen in unserer Stadt angeht, weiterhin „am Ball bleiben“, damit auch hier Fortschritte z.B. in Sachen Sanierung und Brandschutz erzielt werden können.

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In der letzten Gemeinderatssitzung waren unter anderem Entscheidungen zur Kinderbetreuung zu treffen.

Durch den Lockdown aufgrund der Coronavirus-Pandemie blieben die Kinderbetreuungseinrichtungen seit dem 17.03.2020 geschlossen. Angeboten werden durfte lediglich eine Notbetreuung und im späteren Verlauf eine erweitere Notbetreuung. Ab dem 18.05.2020 war ergänzend ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich. Zur Entlastung der Familien wurde durch die Verwaltung die Erhebung der Beiträge für die Monate April und Mai zunächst ausgesetzt, eine Kompensationszahlung durch Landesmittel, die in großen Teilen für ausfallende Elternbeiträge aus der Kinderbetreuung verwendet werden können, ist erfolgt.

Der Gemeinderat hat, auch mit der Stimme von NEW-Stadtrat Stefan de Ponte entschieden, die Beiträge für die beiden Monate zu erlassen.

Im gleichen Zuge wurde allerdings mehrheitlich und gegen unsere Stimme eine Erhöhung der Beiträge zum Kindergartenjahr 2020/2021 um 1,9 % beschlossen. 

Wir sind der Ansicht, dass frühkindliche Bildung allen Familien ohne Ansehung der persönlichen Umstände zur Verfügung stehen muss, weshalb wir uns in unserem Wahlprogramm dafür starkgemacht haben, Möglichkeiten zur gebührenfreien Kinderbetreuung auszuloten.

Unter den derzeitigen wirtschaftlichen und pandemiebedingten Verhältnissen ist dieses Bestreben finanziell für die Stadt nicht darstellbar. Wir wollten mit unserem Abstimmungsverhalten aber dennoch ein Signal für die frühkindliche Bildung setzen, auch wenn der Gemeinderat mehrheitlich eine andere Entscheidung begrüßt hat.

Ein weiteres unserer Wahlversprechen wurde durch den Gemeinderat ebenfalls vorangetrieben. Im Stadtteil Kirrlach soll ein neuer Schülerhort auf dem ehemaligen Bolzplatz südlich der Schillerschule entstehen; hierzu wurde das Bebauungsplanverfahren weitergeführt.

Die Stadt Waghäusel hat aus uns unbekannten Gründen den Vertrag mit dem Träger „Die Waldwichtel e.V.“ des geplanten Waldkindergartens gekündigt. Dazu erhielten die Familien der 18 angemeldeten Kinder Post von der Stadtverwaltung, in der die Entscheidung zur vorläufigen Nichtumsetzung mitgeteilt wurde. Des Weiteren wurde in dem Schreiben informiert, dass die Versorgung der betroffenen Kinder durch andere Kindergärten im Stadtgebiet gesichert sei. Die Entscheidung überraschte die betroffenen Eltern, da die Eröffnung des „Waldwichtels“ für Anfang September geplant und die Entscheidung zur Anmeldung wegen des besonderen Konzepts bewusst getroffen wurde.

Auch festzuhalten ist, dass die nun umzuverteilenden Kindergartenplätze des Waldkindergartens die angespannte Betreuungssituation in Waghäusel zusätzlich strapaziert.

Wir als NEW sind bemüht, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu gehen, um Transparenz zur aktuellen Situation zu schaffen und mögliche Lösungswege für eine zeitnahe Umsetzung gemäß des Beschlusses des Gemeinderats zu finden. 

Die AfD plant für morgen, Montag, den 03.08.2020 eine Demonstration unter dem Motto „Remigration – Massenabschiebungen jetzt“ vom Bahnhof Waghäusel zum Rathaus. Dazu unsere Pressemitteilung:


NEW verurteilt aufs schärfste jegliche Form von Gewalt, sei sie körperlich oder verbal. Es ist uns wichtig, unsere Solidarität mit dem Opfer des versuchten Tötungsdelikts in Waghäusel und mit allen Opfern von Gewalt zu zeigen und gleichzeitig die herrschenden gesetzlichen Verordnungen zu respektieren. Aus diesem Grund verzichten wir darauf, unsere Meinung zum Thema in Form einer Demonstration kundzutun. Auch wenn es ein wichtiger Moment wäre, für Frieden und gegen Gewalt seine Stimme zu erheben. Mit Sorge beobachten wir, wie man pauschalisierend über Menschen spricht und verbale Gewalt einsetzt. Wir engagieren uns für ein friedliches Miteinander in seiner ganzen Vielfalt. Die Instrumentalisierung von Opfern für die eigene politische Agenda ist ein respektloser Umgang mit den Betroffenen. Wir sind in Gedanken beim Opfer dieses erschütternden Vorfalls an unserem Bahnhof und wünschen ihm, dass die körperlichen und seelischen Wunden verheilen mögen. Ein Dank an alle, die zu einer schnellen Ermittlung der Täter beigetragen haben.