Als sich vor etwas mehr als zehn Jahren, am 25. Februar 2014, die Wählergemeinschaft NEW zusammenschloss, hatten die Gründungsmitglieder eine klare Vision: Das politische Geschehen vor Ort aktiv mitgestalten und eine Politik für die Generation von Morgen schaffen, abseits der bestehenden Parteien.
Die Themenfelder, die damals im Grundsatzprogramm verankert wurden, waren vielfältig: Förderung von Jugend- und Vereinskultur, Schaffung von lokalen Angeboten und Veranstaltungen, Integration und Chancengleichheit, und zuletzt: Waghäusel selbst als Marke stärken. Ein offenes und plurales Waghäusel voller bunter Vielfallt, ein Zusammenleben mit Solidarität und gegenseitiger Wertschätzung, ein fairer Austausch – all das stand seit der Gründung im Vordergrund unseres Tuns. Diese Werte und Überzeugungen teilen wir auch heute, zehn Jahre später noch. Doch zur kommenden Kommunalwahl werden wir nicht mehr antreten.

Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen zum Teil am Lauf der Zeit: Viele der ehemals engagierten Mitglieder sind zum Studieren weggezogen oder haben Familien gegründet. In den Fokus rückten andere private Themen und die Zeit für kommunalpolitisches Engagement blieb auf der Strecke.

Die jungen Leute von einst sind älter geworden – die Zwanziger haben wir alle hinter uns gelassen. Wir kamen in den vergangenen Monaten nicht umhin zu fragen: Kann man eine kredibile Kommunalpolitik für junge Menschen und Familien betreiben, wenn man selbst mittlerweile andere Lebensschwerpunkte verfolgt und nicht mehr hautnah an den Themen, die junge Menschen bewegen, dran ist? Wir verneinen das. Jungen Nachwuchs für ein Engagement in der Kommunalpolitik zu begeistern, das ist uns fairerweise in den vergangenen Jahren nicht mehr gelungen.

Auch die Corona-Pandemie hatte ihren Anteil für die Entwicklung und besiegelte letztlich das Ende: Wie viele Vereine und Gruppierungen hatten wir erhebliche Probleme, nach der Pandemie wieder in den Sattel zu finden. Die Beteiligung an unseren Treffen ging zurück und es wurde immer schwerer, das einstige Engagement zu beleben.

Wir blicken nun zurück auf zehn Jahre im Gemeinderat, in denen wir viele Themen umsetzen konnten, die uns am Herzen lagen. Ob Bürger-App, Sonnensegel im Rheintalbad, Corona-Hilfe oder nicht zuletzt unser Herzensprojekt, der Mehrgenerationensportpark: In den letzten zehn Jahren konnten wir unser Waghäusel ein Stück besser machen. Darauf sind wir stolz.

Wir wünschen den Kandidat*innen und demokratischen Parteien der kommenden Kommunalwahl viel Erfolg in ihrem Bestreben und stets ein gutes Händchen für unsere Stadt, die uns weiterhin sehr am Herzen liegt.

NEW im März 2024

Wir, die Stadträte der NEW, sind grundsätzlich gegenüber neuen Technologien und Entwicklungen offen, so auch einer Geothermie-Anlage auf der Gemarkung der Stadt Waghäusel. Bei der Risikobewertung vertrauen wir auf fachlich versierte Expertisen von unabhängigen Berater*innen und haben uns ebenfalls selbst vor Ort ein Bild einer vergleichbaren Anlage inklusive Lärmmessung gemacht. 

Wir stehen für einen offenen Diskurs auf Basis von Fakten mit objektiver Abwägung der Chancen und Risiken. Darin haben unsachliche und inhaltlich falsche Aussagen keinen Platz, die unnötig Panik erzeugen. Die Deutsche Erdwärme wird in unserer Gegend eine Geothermie-Anlage umsetzen, das ist Tatsache. Jetzt haben wir die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, um das Beste für die Stadt Waghäusel zu erreichen.


Die Jahreshauptversammlung der Wählergemeinschaft NEW fand am vergangenen Freitag in der Pizzeria La Gondola in Wiesental statt. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder durch die beiden Vorsitzenden Samira Straub und Stefan de Ponte wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Neben den turnusmäßigen Berichten der Vorstandschaft, der Gemeinderatsmitglieder und der Kassierin, wurde wieder ein Ausblick auf das vor uns liegende Jahr gewagt, das mit dem anstehenden Bürgerentscheid zur Tiefengeothermie gleich ein echtes kommunalpolitisches Highlight zu bieten hat.

Wir möchten in diesem Zusammenhang die Bürgerschaft dazu ermutigen, sich mit dem Themenkomplex auseinanderzusetzen und an den von der Stadtverwaltung geplanten Informationsveranstaltungen am 02.02.2022 und am 10.03.2022 in der Wagbachhalle Wiesental teilzunehmen. Bei den Informationsveranstaltungen sind alle Meinungen zum Thema Tiefengeothermie vertreten und finden dort Berücksichtigung.

EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2022/2023

Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Freitag, 20. Januar 2023 um 19:00 Uhr in der Pizzeria La Gondola, Habichtstraße 11 im Ortsteil Wiesental statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Bericht der Vorstandschaft

3. Bericht aus dem Gemeinderat

4. Kassenbericht

5. Entlastung der Vorstandschaft

6. Neuwahlen des Beisitzers

7. Anträge

8. Jahresplanung 2023

9. Verschiedenes

Anträge zur Jahreshauptversammlung sind schriftlich (auch per E-Mail an info@new-waghaeusel. de) bis zum 13.01.2023 bei einem der beiden Vorsitzenden einzureichen.

Am vergangenen Sonntag besuchten unsere beiden Stadträte und einige Mitglieder den Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel.

Zum einen konnten wir der Antrittsrede des seit ca. einem halben Jahr amtierenden Oberbürgermeisters Thomas Deuschle lauschen, zum anderen wollten wir der Ernennung von Walter Heiler zum Ehrenbürger beiwohnen.

In einer kurzweiligen Rede wagte OB Thomas Deuschle einen Ausblick auf das vor uns liegende Jahr und betonte die Verdienste seines Amtsvorgängers Walter Heiler.

Wir können uns den Dankesworten nur anschließen und beglückwünschen Walter Heiler für seine Verdienste um Waghäusel und zu seiner Auszeichnung als Ehrenbürger.

Gleichzeitig wünschen wir der gesamten Einwohnerschaft ein frohes neues Jahr 2023 und würden uns freuen, zahlreiche Mitglieder und Besucher bei unserer anstehenden Jahreshauptversammlung am 20.01.2023 in der Pizzeria La Gondola, Habichtstraße 11 um 19:00 Uhr willkommen zu heißen.

Die Stadtverwaltung hat uns zu den Ergebnissen der Umfrage zum Rheintalbad eine Rückmeldung gegeben, die wir wie folgt wiedergeben:

Kioskbetrieb

Das Kiosk ist verpachtet. Eine Änderung des Bestell- und Ausgabensystems sowie die Einrichtung eines mobilen Verkaufsstandes fallen in die Zuständigkeit des Pächters. Wir werden die Anregung jedoch gerne weitergeben.

Spinde

Abschließbare Spinde und kleine Fächer sind im Umkleidebereich Hallenbad sowie beim Kleinkindplanschbecken vorhanden.

Mobile Einstiegshilfen

Die Kosten für mobile EInstiegshilfen werden aktuell ermittelt und dem Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2023 vorgelegt.

Dusche/Föns

Die Duschköpfe sowie die Drückerarmaturen werden regelmäßig überprüft und im Bedarfsfall entsprechend instandbesetzt. Die fest installierten Föhne werden nach und nach ausgetauscht und dich Geräte mit Sensoren ausgetauscht, um entsprechend Energie zu sparen.

Parksituation

Die an warmen Sommertagen angespannte Parksituation ist bekannt und soll im Zuge der Erweiterung des Bildungszentrums an der Gymnasiumstraße 3 überdacht und ggfs. geändert werden.

Toiletten

Die Toilettenanlagen um vorderen Gebäude und beim Kleinkindplanschbecken sind ca. 170 Meter voneinander entfernt. Die Anzahl der generell vorhandenen Toiletten entspricht den gesetzlichen Vorgaben.

gepflasterte Wege

Die Weiterführung des gepflasterten Weges war in der Vergangenheit schon mehrfach Thema in der Verwaltung. Da grundsätzlich nicht alle Stellen der Außenanlagedurch gepflasterte Wege zur erreichen sind, ist eine Weiterführung des Hauptweges bis zum Kleinkindplanschbeckens aktuell nicht angemacht.

Zutrittskontrollsystem

Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, die im Bad anwesende Personenzahl zu jedem Zeitpunkt zu kennen. Daher ist das Ein- und Ausstechen, wie es in nahezu allen anderen Bädern praktiziert wird, erforderlich.

Zu Beginn der Schwimmbadsaison hat die Wählergemeinschaft NEW auf ihren Social-Media-Kanälen und auf ihrer Homepage eine Umfrage zum Rheintalbad gestartet. Gewünscht waren Rückmeldungen zu Positivem wie Negativem und zu Gründen warum das Rheintalbad (nicht) besucht wird.
Die Ergebnisse der Umfrage wurden zusammengetragen und gebündelt im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 26.09.2022 durch unsere Stadträte an Oberbürgermeister Deuschle übergeben.
Tenor der Umfrage war viel Lob, es wurden aber auch Verbesserungsvorschläge angebracht (z.B. mehr Toiletten beim Kinderplanschbecken oder eine Verlängerung des gepflasterten Wegs).
Wir würden uns freuen, wenn die eingegangenen Anregungen und Rückmeldungen für die Freibadsaison 2023 berücksichtigt werden könnten.

Nach einem Jahr Pause fand wieder unser traditionelles Ferienprogramm statt. Wie 2020 machten wir uns wieder mit den Kindern auf den Weg auf den Königstuhl nach Heidelberg.

Nach einem kleinen Fußmarsch durch die Altstadt ging es mit der Bergbahn hoch auf den Königstuhl, um dort die Falknerei Tinnunculus zu besuchen. Tinnunculus ist im Übrigen die wissentschaftliche Bezeichnung für den Turmfalken und der Name der Falknerei war Programm:

Neben besagtem Turmfalken wurden uns weitere Greifvögel wie z.B. der Uhu vorgestellt. Anhand von praktischen Vorführungen wurden zum Beispiel die frühen Jagdmethoden mit Greifvögeln präsentiert.

Die vorführende Falknerin band die Kinder immer wieder mit Rückfragen zu den Tieren in die Vorführung mit ein, als Preis für eine richtige Frage konnte eine Feder verdient werden.

Nach der Vorführung machten wir uns über die Himmelsleiter mit ihren 1335 „Stufen“ auf den Weg hinunter zum Heidelberger Schloss, nach einer kleinen Verschnaufpause im Schlossgarten ging es dann über die restlichen 315 Stufen zurück über die Innenstadt und den Bahnhof Heidelberg in heimische Gefilde.

Wir möchten uns bei der Falknerei Tinnunculus für die unvergessliche und lehrreiche Vorführung bedanken.

Nach zwei Bürgerbeteiligungen und einer Behandlung im Gemeinderat wollen wir uns als NEW zum Bau eines Generationensportparks äußern:

Gestartet ist das ganze Vorhaben im Jahr 2015, als Antrag der NEW-Fraktion, welche die Angelegenheit an das Jugendforum übergeben hat. Denn eines war uns von Anfang an klar: dieser Park soll durch die Ideen der Benutzer*innen errichtet werden – von niemand anderem!

Ein Grundsatzbeschluss hierüber wurde im Jahr 2018 vom Gemeinderat beschlossen, der verfahrensmäßig erforderliche Aufstellungsbeschluss zum zugehörigen Bebauungsplan wurde danach aber (für uns nach wie vor unverständlich und im ganz schlechten Stil) abgelehnt.

Nach mehreren zähen Beratungen wurde entschieden, den Generationensportpark im Zusammenhang mit der Sanierung der Wagbachhalle zu betrachten, da dabei entsprechende Fördermittel eingepreist werden können.

Leider mussten wir in der letzten Behandlung des Themas im Gemeinderat (April 2022) mit Schrecken feststellen, dass im Gremium viel mehr nach Schuldigen als nach Lösungen gesucht wurde.

Wir, die NEW, würden uns vor allem im Hinblick auf die engagierten Teilnehmer*innen an den Bürgerbeteiligungen, sowie dem in der Vergangenheit toll mitmachenden Jugendforum freuen, wenn das Thema Generationenportpark im Gemeinderat zeitnah und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligungen zu einer Entscheidung kommen könnte.

Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass zunächst öffentliche Beteiligungsformen ausgelobt werden und angepriesen werden, danach allerdings Nichts oder gar Gegenteiliges entschieden wird. Dies war in der Vergangenheit leider der Fall und soll nun keine Wiederholung finden. Nach 7 Jahren sollten wir nun endlich zu einem Ergebnis kommen und das vor allem im Sinne der engagierten Bürger und Bürgerinnen. Nicht auch wenn es „nur“ Jugendliche sind, sondern gerade weil es Jugendliche sind!

Am Montag, den 27.06.2022 war es so weit:

Unser neuer Oberbürgermeister Thomas Deuschle durfte seine erste Gemeinderatssitzung leiten. Unsere beiden Stadträte Marcel Kreuzer und Stefan de Ponte nutzten die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto.

Wir wünschen unserem neuen Oberbürgermeister alles Gute für seine anstehenden Aufgaben, ein glückliches Händchen im Gemeinderat und freuen uns auf eine anregende Zusammenarbeit.